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Dieser weite Schlitz ist (k)ein Witz - Briefgeheimnis ade! Kardinalfehler: Die EN 13724 differenziert meines Wissens bei der Festlegung der Einwurfschlitzhöhen nicht zwischen den Briefkastenformen "Senkrecht", "Waagerecht" und "Schräg" bzw. "Schräg mit Kröpfung". Folglich müssen die Briefkastenfirmen diese Differenzierung nach den Grundsätzen für die Anwendung von DIN-Normen eigenverantwortlich vornehmen. Nach diesen Grundsätzen kann m.E. der Herstellerfirma des oben gezeigten waagerechten Briefkastens (mit ungehinderten Zugriff bis auf den Kastenboden) sehr wohl der Verschuldensvorwurf des In-Verkehr-Bringens eines fehlerhaft konstruierten Produkts gemacht werden - natürlich etwas abgemildert durch die undifferenzierten Vorgaben der EN 13724. Die gleiche Firma kann auch mit positiven Beispielen waagerechter Kästen aufwarten. Zu ihrer Entlastung sollten die Briefkastenhersteller auf eine schnellstmögliche Anpassung der EN 13724 an die tatsächlichen Gegebenheiten drängen - besonders auch auf eine Änderung der Mindesteinwurfschlitzbreiten (bei Längseinwurf) von bisher mind. 230 mm auf mind. 260 mm, besser noch auf 280 mm. So wäre immer etwas Breitentoleranz für Zeitungen vorhanden. Es sollte sich inzwischen auch in den EU-Norgremien und allen nationalen Postbehörden herumgesprochen haben, dass das Hauptpostgut nicht mehr aus Briefen und DIN-C4-Umschlägen besteht, sondern aus Tages- und Werbezeitungen mit einer Vielzahl von Werbeeinlagen sowie Zwischenkatalogen der großen Versandhäuser. Diesem Umstand muss die EN-13724 Rechnung tragen. In der DDR waren die Einwurfschlitze von Hausbriefkästen bei relativ geringem Postaufkommen schon 270 mm breit. Nur 230 mm sind ein totaler Rückschritt. Sehr wichtig: Die Einwurfschlitze an senkrechten Briefkästen mit Einwurf von vorn müssen geometriebedingt etwa doppelt so hoch wie an waagerechten Briefkästen sein. Sonst liegt das Postgut an der Kastenrückwand an, lässt sich nicht genug kippen und so nicht ganz einschieben. Nebenbei: Die senkrechte Kastenform ist in der Schweiz auch aus diesem Grund nur in streng geregelten Ausnahmefällen zugelassen. Daraus folgt im Umkehrschluss: Die Einwurfschlitze an waagerechten Hausbriefkästen müssen nur etwa halb so hoch sein wie an senkrechten Briefkästen mit Einwurf von vorn. Folglich dürften die Einwurfschlitze an waagerechten Briefkästen - siehe obiges Bild - höchstens 20 + 5 mm hoch sein (wie in der Schweiz). Damit entfallen automatisch die Risiken unerlaubter Zugriffe von außen auf das Postgut und auch der Einblick von außen auf das im Kasten gelagerte Postgut wird erschwert. Außerdem sinkt das Risiko des Einwurfs von kastensprengenden Silvesterböllern durch schmalere Einwurfschlitze erheblich. Ganz Wichtig: Waagerechte Hausbriefkästen sollten aufgrund ihrer vorzüglichen Eigenschaften durch die EN-13724 favorisiert werden. Als Vorbild kann auch hier wieder die Schweiz gelten, denn hier sind Waagerechte Briefkästen die Norm. Senkrechte dürfen nur in genehmigungspflichtigen Ausnahmefällen installiert werden. Und das - wie weiter oben beschrieben - aus Gutem Grund und somit zum Nutzen aller Beteiligten. Die notwendige Praxis angepasster Einwurfschlitzweiten je nach Kastengeometrie ist eigentlich für jedermann leicht nachvollziehbar und wurde früher auch ganz selbstverständlich von allen Briefkastenfirmen beachtet. Historie: Als die Einwurfschlitze an waagerechten Briefkästen aus Sicherheitsgründen nicht 35 mm, sondern nur 10 - 15 mm hoch, aber dafür generell 270 mm breit waren (z.B. in der DDR), gab es diese Füll- und Sicherheitsprobleme nicht. Mein eigener, 100 mm hoher, waagerechter Briefkasten aus dieser Zeit (in einem Neubau) konnte locker das Postvolumen von 3 Wochen fassen, ohne überzuquellen. Alle Poststücke stapelten sich sauber übereinander und kein einziges wurde zerknittert oder beschädigt. Das gesamte Postgut war zudem zugriffsicher und blickgeschützt gelagert - also rundum ideal. Diese perfekten, verzinkten Kästen in den Hausfluren (in 3 Schwedter Hochhäusern, wo ich wohne) wurden 1995 vom Vermieter in guter Absicht durch 165 neue, optisch schönere, weisse Kästen von "JU" ersetzt. Leider waren diese in der Außenmauer neben dem Eingang eingelassenen schrägen Kästen mit Kröpfung gleich in mehreren Parametern (zu kurz, zu schmal, zu flach, keine Stauraum) so mangelhaft, dass sie nach einem über Jahre schwelenden und eskalierenden Mieter/Vermieter-Steit und einem Gerichtsgutachten schließlich komplett durch 165 neue, diesmal wieder waagerechte Kästen eines anderen Anbieters ersetzt wurden. Diese nervenzehrende Auseinandersetzung, die Betroffenheit Vieler und die Anregung meines Vermieters brachten mich schließlich auf die Idee zur Einrichtung dieser kritischen Website. Hier einige Statements
verärgerter Bürger in Österreich Diese Start-Seite soll
nur einen allerersten groben Überblick Zur lebendigen Ausgestaltung sind viele Feedback-Mails willkommen. Feedback bitte über: briefkaesten-feedback01@guewe.de Besucht
bitte zum
Thema "Gute und sichere Briefkästen" vorerst
So bekommt ihr einen guten ersten Einblick in die "Story" dieser Website - - - - - - - - - Diese
Website ist optimiert für 1024 x 768 Pixel Bildschirmauflösung Auf
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